Yacónwurzel – aus der Familie der Korbblütler

Yacón, auch „Inkawurzel“ genannt, ist eine eher unbekannte Gemüsesorte und kommt ursprünglich aus Südamerika. Die Wurzel ist vielseitig einsetzbar und wurde bereits von den Inka als Heil-und Nutzpflanze geschätzt und bei Beschwerdebildern wie Darmerkrankungen oder Erkrankungen von Magen und Leber eingesetzt.

Yacón besteht hauptsächlich aus Kohlenhydraten und Wasser. Der Rest besteht aus so genannter Oligofructose und Inulin, also für den Menschen unverdaulichem Zucker. Mit 18 % Inulin gehört Yacón zu den besten Inulinquellen, die es gibt, und übertrifft damit sogar den Inulingehalt von frischem Topinambur. Das ist nichts Negatives. Denn durch das Essen von Yacón vermehren sich Bifidobakterien im Darm, die für ein gutes und gesundes Darmmilieu sorgen. Daher sagt man auch, dass Yacón dabei helfen soll, den Stoffwechsel anzuregen und das Hungergefühl zu reduzieren. Auch ist es sehr reich an Mineralstoffen wie Kupfer, Eisen, Zink und Phosphor.

Das Wurzelgemüse ist mehrjährig und verwandt mit der Süßkartoffel und Topinambur. Yacón überzeugt durch einen knackigen, fruchtigen und süßen Geschmack, ist vielseitig einsetzbar und kann sowohl roh wie auch gekocht zubereitet und gegessen werden.

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Karotten-Yacón-Suppe

Gemüse von Himmel un Ääd:

400 g Karotten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
400 g Yacon
Etwas Microgreens

Weitere Zutaten:

1 l Gemüsebrühe
100 ml Sahne
Etwas Öl

Gewürze:

Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Zu Beginn die Zwiebel, die Yacónwurzel sowie die Karotten schälen und in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls von seiner Schale befreien und fein hacken.

Eine Pfanne mit etwas Öl aufsetzen und das Gemüse bei mittlerer Hitze mehrere Minuten andünsten. Den Knoblauch kurz vor Schluss hinzufügen. Nun das Gemüse mit der Gemüsebrühe ablöschen und etwa 30 Minuten köcheln lassen, bis die Karotten und die Yacónwurzel weich sind.

Anschließend mit einem Stabmixer die Suppe fein pürieren, bis sie sämig geworden ist. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken. Die Sahne hinzufügen und mit der Suppe vermengen. Hier funktionieren auch wunderbar vegane Alternativen! Zum Schluss ein paar Microgreens schneiden und zum Garnieren über die Suppe streuen.