Unsere Transparenzberichte

Was genau machen wir eigentlich mit dem Geld, das Du für deine Lebensmittel ausgibst? Wir glauben, dass zu einer nachhaltigen Wirtschaft auch eine transparente Arbeitsweise gehört. Deshalb haben wir Euch gefragt, was ihr gerne von uns wissen wollt. Unser monatlicher Bericht soll Dir ab sofort Einblicke in unsere Unternehmenzahlen, in unseren Energieverbrauch und in unsere Zukunftspläne geben.

In einer noch etwas ausführlicheren Form erhältst Du unseren Transparenzbericht via Newsletter oder weiter unten auf der Seite als Download. Dort versuchen wir, alle weiteren Fragen zu beantworten, die ihr uns in Umfragen, über Social Media und oder in persönlichen Gesprächen gestellt habt. Deine ist noch nicht dabei? Melde Dich bei uns und wir beantworten sie im nächsten Bericht!

Februar 2021

Emissionen

328 km

Mit dem Auto gefahren
Wir wollen weiterhin so wenig Auto wie möglich fahren. Trotzdem sind wir im Februar wieder einige Kilometer gefahren, um wöchentlich Gemüse zwischen unseren beiden Standorten in Bonn und Köln zu transportieren. Insgesamt ist es weniger als im Januar, allerdings gab es auch einen Liefertag weniger. Nächstes Ziel: Elektroauto mieten.

1.927 km

Mit dem Fahrrad gefahren
Was Freude macht, sind unsere gefahrenen Fahrradkilometer! Insgesamt sind unsere fleißigen Fahrer*innen 676 km für unsere eigenen Gemüseauslieferungen und 1.251 km für unsere Partner*innen gefahren. Danke an Euch.

Einen direkten Verbrauch haben wir nur durch den Strom, den wir in unseren Räumlichkeiten, zum Beispiel im WandelWerk oder bei Eutopia, nutzen. Außerdem benötigen die Server und unsere Mitarbeitenden aus dem Home-Office Strom.

Daneben fallen für das Gemüse auch indirekte Emissionen an. Beispielsweise für die Maschinen oder Fahrzeuge, die ein Erzeugerbetrieb nutzt. Wir können Euch aber versichern, dass die Bio-Höfe nach ähnlichen Werten handeln wie wir. Sie legen zum Beispiel Touren zusammen, bilden Fahrgemeinschaften und viele haben eine hofeigene Stromversorgung durch Solaranlagen.

Übrigens: Wir haben den Wunsch, an dieser Stelle eine Rechnung aufzustellen, wie viele CO2-Tonnen wir in Summe verbraucht haben. Es gibt viele Anbieter*innen, die so etwas für andere Unternehmen übernehmen. Das kostet jedoch Geld, das wir derzeit lieber in gutes Gemüse und professionelle Strukturen stecken. Aber wie immer gilt: Habt keine Scheu, Euch zu melden, wenn Ihr Wert auf eine wirklich dezidierte CO-Bilanz legt. Wir sind immer bereit, unsere Prioritäten zu überdenken!

Einnahmen

Im Februar haben wir 20.543,82 Euro eingenommen. Den größten Anteil brachten unsere Lebensmittellieferungen ein. Erheblich kleiner ist der Anteil, den wir unserer Lastenradlogistik zu verdanken haben. Aber schon Tante Emma wusste: Kleinvieh macht auch Mist. Und weil wir weitere Lastenräder in Aussicht haben, wird auch dieser Betrag weiterwachsen.

Lebensmittellieferung
0%

535 Bestellungen für frische Lebensmittel haben wir im Januar erhalten. Wieder ein neuer Rekord!

Lastenradlogistik
0%

An 20 Tagen und für 461 Auslieferungen konnten wir unseren Partner*innen die Lastenradlogistik zur Verfügung stellen. Auslieferungen, die sonst häufig mit dem Auto oder dem Transporter erfolgt wären.

Ausgaben

Im Januar haben wir 22.160,65 Euro ausgegeben. Ein großer Teil davon ging an unser Personal und die Landwirtschaftsbetriebe. Aber auch andere Dinge wollen bezahlt sein. Folgend siehst Du, wie es zu der Summe kam.

Lebensmittel
0%

10.426,63 Euro flossen wie immer und ohne große Umwege an die Landwirtschaftsbetriebe. Unser Credo: Im Gegensatz zum Großhandel drücken wir die Preise nicht.

Personal
0%

Mit 7.946,17 Euro geht ein ebenfalls relativ großer Anteil an unser Team, also an Fahrer*innen, Packer*innen sowie Praktikant*innen und Werkstudierende.

Sonstiges
0%

1.246,35 Euro verwendeten wir für kleinere Dinge, zum Beispiel Softwares, Bankgebühren oder Bürobedarf.

Warenabgabe
0%

1.184,23 Euro floss in alles, was rund um die Auslieferungen anfällt: Zum Beispiel für die Miete unseres Transporters, Kisten oder Tüten für Lebensmittel.

Darlehen
0%

Mit 307,19 Euro bezahlten wir eine Rate unseres Darlehens ab.

Versicherungen
0%

Für Beiträge sowie Versicherungen haben wir 321,70 Euro ausgegeben.

Marketing
0%

86,97 Euro gaben wir für Anzeigen in den sozialen Medien aus.

Anderer Zahlensalat und was ihr sonst noch wissen wolltet...

4.800 Euro Stammkapital stehen uns derzeit zur Verfügung. Übrigens: 25 Prozent des Jahresgewinns müssen wir verpflichtend für Rücklagen nutzen. Diese Pflicht entfällt, sobald wir durch diese Rücklagen das Stammkapital auf 25.000 Euro erhöht haben sollten.

14.000 Euro Fördergeld der Lastenradförderung NRW stehen uns in Aussicht, da wir für die Anschaffung von vier neuen Lastenrädern jeweils einen Zuschuss von 3.500 Euro erhalten.

Wie angekündigt, können wir Euch auch in diesem Monat noch nicht den Gewinn ermitteln. Es gilt dasselbe wie im letzten Monat: Es reicht nicht, die obenstehenden Ausgaben von den Einnahmen abzuziehen, sondern zur Ermittlung gehören noch weitere Zahlen und Prozesse, wodurch wir nur einmal im Quartal verlässlich den Gewinn ermitteln können. Wir werden Euch aber auf dem Laufenden halten und sowieso könnt Ihr Euch sicher sein, dass wir immer reinvestieren werden und Überschüsse unserem Angebot beziehungsweise Euch zugutekommen.

Eure Fragen • unsere Antworten

Mehr in unserem Newsletter!

Am besten bist Du über aktuelle Geschehnisse bei Himmel & Ääd übrigens durch unseren Newsletter informiert. Dort bekommst Du auch den Transparenzbericht noch einmal ausführlicher. Wir geben dort unter anderem einen Ausblick, erklären einzelne Zahlen genauer und beantworten konkrete Fragen, die Du an uns stellst. Das kann alles sein. Wenn Du magst, melde Dich einfach an und mach mit!

Zur Newsletter Anmeldung: