Die Tomate – aus der Familie der Nachtschattengewächse

Ursprünglich stammen Wildformen der Tomate aus Süd- und Mittelamerika und fanden vermutlich im 16. Jahrhundert durch spanische Seefahrer ihren Weg nach Europa. Vorerst wurden die viel kleineren, gelben Früchte vor allem als Zier- und Heilpflanze genutzt. Von Spanien ausgehend setzten sich die als Goldapfel und pomo d’oro bezeichneten Früchte vor allem in Italien als beliebtes Gemüse zum Kochen durch. In anderen Teilen Europas wurde die Tomate erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts bekannter und erhielt der Aztekensprache Nahuatl abgeleitet ihren finalen Namen Tomate. Auch wenn es sich bei der Tomate eigentlich um eine Beere handelt, führt sie dennoch die Liste der beliebtesten Gemüse an. Mehr als ein Viertel des Gesamtgemüseverbrauchs in Deutschland sind Tomaten. Laut FAO wurden 2019 weltweit über 180 Millionen Tonnen geerntet.

Eng verwandt mit Kartoffel, Paprika und Aubergine handelt es sich auch bei der Tomate um ein Nachtschattengewächs, das das Pflanzengift Solanin enthält. Die Wahrscheinlichkeit, dass man über Tomatenkonsum zu viel des Giftes aufnimmt ist relativ gering, dennoch sollten Stilansätze vor dem Verzehr entfernt und keine unreifen Früchte konsumiert werden. Auch wenn die Tomate das ganze Jahr im Supermarkt präsent ist, hat sie ihre heimische Saison von Juli bis September. Die Sortenvielfalt ist riesig, mehrere Tausend Sorten sind es weltweit, die sich in Farbe, Form und Größe unterscheiden. Auch ihr Aromen-Spektrum ist reich, so haben die Früchte ein wundervoll ausgeglichenes Verhältnis von Süße, Säure und Schärfe. Als besonders gesund gilt das den Tomaten ihre rote Farbe gebende Karotinoid Lycopin, es soll eine schützende Wirkung auf unsere Körperzellen haben. Reich sind die Früchte außerdem an Vitamin C und diversen Mineralstoffen.

*Wenn die Zutaten gerade Saison haben, findest Du diese in unserem Shop

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Pasta mit Spicy Tomaten-Paprika-Sugo

Gemüse von Himmel un Ääd:

150 g Cherrytomaten
200 g Paprika
50 g Rucola          
2 Zwiebeln                            
3 Koblauchzehen                   
Etwas Petersilie
2 Peperoni     

Weitere Zutaten:

Etwas Öl                                               
1 EL Tomatenmark                                           

Gewürze:

Salz
Pfeffer

–für 2-4 Personen–

Zubereitung:

Zu Beginn die Paprika waschen, halbieren und entkernen. Nun mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech legen und mit etwas Öl bestreichen. Die Paprika im vorgeheizten Ofen bei 200 C Umluft rösten, bis die Haut sich dunkel verfärbt. Im Anschluss die Paprika aus dem Ofen herausnehmen und circa 15 Minuten auskühlen lassen. Nun lässt sich wunderbar mit den Händen oder auch mithilfe eines Messers die Haut der Paprika entfernen, sodass nur noch die Filets übrigbleiben. Diese gilt es dann noch in kleine Stücke zu schneiden. In der Zwischenzeit die Nudeln nach Packungsanleitung kochen. Für das Sugo zunächst die Zwiebel in feine Würfel schneiden und die Cherrytomaten in der Mitte teilen. Den Knoblauch sowie die Peperoni in feine Scheiben und beiseitestellen. Nun gilt es etwas Öl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze zu erwärmen. Zunächst die Zwiebeln andünsten, kurz danach den Knoblauch sowie die Peperoni hinzugeben. In etwa einen Esslöffel Tomatenmark hinzugeben und kurz anrösten. Sind die Zwiebeln glasig, so können die Tomaten und die klein geschnittene Paprika hinzugegeben werden. Während die Nudeln kochen, eine Kelle Pastawasser aus dem Topf entnehmen und zu dem Gemüse in der Pfanne hinzugeben, sodass unterrühren ein leichtes Sugo entsteht. Zum Schluss die fertig gegarte Pasta hinzugeben und in der Sauce schwenken. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und die fein gehackte Petersilie unterrühren. Beim Anrichten jeweils ein kleines Nest von Rucola auf der Pasta verteilen und anschließend gemeinsam genießen.

Ofen-Bruschetta Auf Rucola

Gemüse von Himmel un Ääd:

150 g Tomaten                 
150 g Cherrytomaten
150 g Rucola          
2 Zwiebeln                            
2 Koblauchzehen                   
Etwas Petersilie     

Weitere Zutaten:

Etwas Öl                                               
1 TL Chimi                                       
2 Weichkäse Bruschetta                   

Gewürze:

Salz
Pfeffer
nach Belieben etwas Chili

–für 2-4 Personen–

Zubereitung:

Zu Beginn die Zwiebel und die großen Tomaten in grobe Stücke schneiden. Die kleinen Cherrytomaten in der Hälfte zerteilen. Den Knoblauch in etwas dickere Scheiben schneiden. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Nun die Tomaten zusammen mit den Zwiebeln und den Knoblauch in eine Schüssel geben und mit einem Schuss Öl vermengen. Hinzu kommen zudem ein Teelöffel Chimi sowie etwas Salz und Pfeffer, nach Belieben noch etwas Chili für die Schärfe. Am besten schmeckt es, wenn das Gemüse etwas Zeit bekommt und so die Marinade aufnehmen kann. Eine feuerfeste Form mit etwas Öl fetten und die beiden Weichkäse mittig darin platzieren. Das Gemüse drumherum verteilen und circa 15 Minuten in den vorgeheizten Ofen geben. Derweil die Petersilie hacken und etwas den Rucola nach Bedarf waschen. Die Form aus dem Ofen nehmen und  den Käse samt Gemüse auf einem Bett von Rucola servieren. Zum Garnieren noch etwas gehackte Petersilie hinübergeben und noch warm genießen. Dazu passt noch wunderbar ein warmes Ciabatta.

Tomaten-Brokkoli-Curry

Gemüse von Himmel un Ääd:

Weitere Zutaten:

2 EL Öl
1 Zwiebel
1 TL Tomatenmark
500 ml Gemüsebrühe
150 g Schlagsahne
300 g Jasminreis

Gewürze:

Currypulver
Salz
Pfeffer

–für 4 Personen–

Zubereitung:

Zuallererst den Brokkoli gründlich waschen und in kleine Röschen teilen. Die Paprika ebenfalls waschen, schälen, die Enden entfernen und in feine Scheiben schneiden. Eine Zwiebel halbieren, schälen und grob würfeln.

Nun in einem Topf etwas Öl auf hoher Stufe erhitzen und darin das vorbereitetes Gemüse ca. 2–3 Min. farblos anschwitzen. Anschließend etwas Currypulver, Salz und das Tomatenmark zugeben, ca. 1–2 Min. mitrösten und mit Gemüsebrühe und Sahne ablöschen. Daraufhin die gehackten Tomaten zufügen, aufkochen und auf mittlerer Stufe ca. 20 Min. köcheln lassen, bis die Flüssigkeit etwas reduziert ist und das Curry eine sämige Konsistenz erhält.

Derweil in einem Topf Reis mit ca. 700 ml Salzwasser aufkochen und anschließend mit geschlossenem Deckel ca. 12–15 Min. gar köcheln. Dabei gelegentlich umrühren.

Reis mit einer Gabel etwas auflockern. Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beides in tiefen Tellern anrichten und servieren.