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ROTE BETE – aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse

Eine mit Zuckerrübe und Mangold verwandte Rübe, die rund, platt und länglich wächst. Am häufigsten kommt sie purpurrot vor, es existieren aber auch gelbe, weiße und geringelte Sorten. Ursprünglich stammt Rote Bete wohl aus Nordafrika und kam durch die Römer nach Mitteleuropa. Als klassisches Wintergemüse hat sie sich bewährt. Von April bis Juli ausgesät, ist sie bereits in den Sommermonaten erntereif und mit ihren knackigen Blättern eine Augenweide. Zum letzten Mal sollte sie vor dem ersten Frost geerntet werden, so ist sie ohne Blätter für den Winter lagerfähig. Die Rote Bete ist ein zweijähriges Gewächs. Im ersten Jahr bilden sich Blätter und die aus der Erde herausragende Rübe, im darauffolgenden Jahr der hohe Blütenstängel.

Rote Bete ist vollgepackt mit wertvollen Mineralstoffen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen. Besonders erwähnenswert ist ihr hoher Gehalt an Betanin. ein Pflanzenfarbstoff der für die dunkelrote Farbe sorgt. Er wirkt antioxidativ, hilft gegen freie Radikale und das Immunsystem zu stärken. Neben der früheren Verwendung zur Färbung von Textilien, ist Betanin heute ein häufig verwendeter Lebensmittelzusatzstoff (E162) und wird zum einfärben von diversen Lebensmitteln verwendet.  

Geschmacklich ist rote Beete süß und erdig-aromatisch. Sie ist roh, geröstet, eingelegt oder gekocht ein Genuss. Ihre Blätter können wie Mangold oder Spinat zubereitet werden – sogar bei starkem Knoblauchgeruch sollen die Blätter Abhilfe schaffen! Besonders fein schmecken sie aber mit Knoblauch zusammen: kurz gedämpft, lauwarm und mit einem Dressing aus frischer Zitrone, Knoblauch und Olivenöl.

Rote Bete-Risotto mit fruchtigem Apfel-Postelein-Salat

Himmel un Ääd Gemüse:

200g Rote Bete
1 Zwiebel
100g Postelein

2 Äpfel

– für 2-3 Personen –

Die Rote Bete von ihren Blättern befreien, waschen und für ca. 1 Stunde bei 180 Grad Ober-/Unterhitze im Ofen garen. Den Posteleinsalat waschen, die Wurzeln abzupfen, Blätter trocken tupfen und beiseitestellen. Die Zutaten für die Marinade mischen und beiseitestellen.

Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und 1 Liter Gemüsebrühe aufgießen. Die Zwiebeln in einen Topf leicht anbraten, den Reis gut waschen, zugeben und 2 Minuten mitbraten. Mit Weißwein ablöschen. Den Weißwein einkochen lassen und mit die Brühe nach und nach zugeben. Dabei immer gut umrühren. Die Garzeit vom Risotto dauert ca. 15 bis 20 Minuten.

 

 

 

 

Gewürze:

Salz
Pfeffer
800 ml Gemüsebrühe
Öl
Muskatnuss

Weitere Zutaten:

80ml Weißwein
40g Butter/ Vegane Margarine
200g Risotto Reis
Optional: 60g geriebenen Käse / Hefeflocken

Dressing:

1 EL Senf
2 EL Rapsöl
1 EL Apfelessig
Salz & Pfeffer

Die Rote Bete aus dem Ofen nehmen und schälen. Anschließen die Rote Bete in Würfel schneiden und zum Risotto geben. Wenn der Reis noch leicht bissfest, die Flüssigkeit aufgesogen hat und eine cremige Masse entsteht, die Butter/ Alsan und den Käse zugeben.
(Nehmt einfach alles an Käseresten, die ihr noch zu Hause habt. Am besten schmeckt natürlich Parmesan-Käse. Für die veganen unter euch: An dieser Stelle könnt ihr auch Hefeflocken und Sojasahne verwenden.)

Das Risotto mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Den Apfel in Spalten schneiden und mit dem Feldsalat und der Marinade mischen. Zum Risotto servieren & nach Belieben mit Nüssen oder etwas geriebenem Käse bestreut servieren.

Rote-Bete-Möhren-Salat ​

Zutaten:

2-3 Rote Beten
3 Möhren
Etwas frische Petersilie
Eine kleine Zwiebel
Optional: Feta
Honig/ Ahornsirup / Agavendicksaft

– für 2-3 Personen –

Dressing:

Etwas Zitronensaft
Honig/ Ahornsirup / Agavendicksaft
Öl
Salz und Pfeffer
Optional: Etwas Senf

– Zubereitungszeit ca. 20 Minuten –

Die rote Bete und die Möhren reiben und die frische Petersilie hacken. Anschließend die Zwiebel fein schneiden und mit etwas Honig / Ahornsirup/ Agavendicksaft karamellisieren (als Topping). Optional kannst Du noch Feta dazugeben.

Für das Dressing Öl, Honig (o.ä.), Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft vermengen und abschmecken. Dann mit dem Rest vermengen und servieren. Die karamellisierten Zwiebeln ganz zum Schluss unterrühren.