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Portobello Pilz – Wildform des Champignons

Ursprünglich wuchs die Wildform des Champignons wohl auf der Nordhalbkugel. Um 1650 wurde der braune Champignon erstmals in größerem Maßstab gezüchtet. Der Portobello-Pilz ist im grunde ein groß geratener Riesenchampignon, der aufgrund seiner Lamellenausbildung einen ganz besonderen Geschmack hat.
Der Portobello Pilz wurde nach einem kleinen Dorf in Italien benannt. Dort wurde der Pilz schon in der traditionellen Küche angewendet. Der Portobello Pilz ist perfekt für das Grillen geeignet und schmeckt kräftig und fleischig. Der Portobello Pilz ist eine gesunde und natürliche fleischalternative für veganer und Vegetarier. 
 
Champignons, darunter auch die Portobello-Pilze, sind nicht nur sehr lecker, sondern auch ein sehr gesundes Lebensmittel. So steckt in Champignons eine Menge Mineralstoffe, B-Vitamine und Eiweiß. Außerdem enthalten ist das Provitamin D, das im Körper zu Vitamin D umgewandelt wird und diese die Knochen stärken sowie die Knochenbildung.

Rezeptvorschlag: Portobello Caprese

Gemüse:

4 Portobello Pilze

1-2 Möhren
1 Knoblauchzehe

– für ca. 2 Personen –

Weitere Zutaten:

125g Mozzarella
Optional: Pinien-/ Sonnenblumenkerne

Gewürze:

Salz
Pfeffer
2 EL Olivenöl

Zubereitung

Die Portobello-Pilze putzen und die Köpfe mit der Außenseite nach unten in eine mit Olivenöl ausgestrichene Auflaufform setzen. Die oberen Seiten mit etwas Olivenöl beträufeln und mit Meersalz und buntem Pfeffer aus der Mühle würzen.

Die Möhren waschen und in sehr feine Scheiben schneiden. In einer Pfanne mit etwas Salz und Agavendicksaft (oder anderem Süßungsmittel) leicht karamellisieren. Anschließend den Knoblauch hacken und den Mozzarella klein schneiden. Dann Mozzarella, Knoblauch und Möhren gleichmäßig auf den Portobello-Pilzen verteilen. Die Pilze im Backofen ca. 10 Minuten überbacken, bis der Mozzarella zerlaufen ist.

In der Zwischenzeit können optional Sonnenblumen- oder die Pinienkerne trocken geröstet werden. Die Pilze auf Tellern anrichten und mit den gerösteten Kernen, einem frischen Schuss Olivenöl und etwas Salz abrunden.