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DIE MAIRÜBE – aus der Familie der Kreuzblütler

Nenn’ es Mairübe, Mairübchen oder Navette: Sie alle bezeichnen dasselbe, nämlich die weiß-lila oder weiße Rübe, die im Frühjahr gesät und im Mai geerntet wird. Bereits im alten Rom wusste man um die Vorzüge dieser besonderen Form der Speiserübe. So ist sie reich an verschiedenen Vitaminen, Mineralstoffen und Eiweiß, während sie nur wenige Kalorien enthält. Die Schale enthält einen relativ hohen Anteil an Senfölen, allerdings solltest du sie entfernen, wenn Du die Rübe roh verzehren möchtest.

Sowieso kannst Du fast die ganze Pflanze verwerten: Die Blätter lassen sich wie Spinat verarbeiten und auch die Blattstiele lassen sich zubereiten. Die Wurzel selbst kannst Du wie jede andere Rübe kochen. Gedünstet schmeckt sie dann am besten! Aber auch Salat, als cremige Suppe, knusprige Rösti oder auch im Curry macht sich die Rübe gut. Wem’s schmeckt, darf sich freuen: Denn die Mairübe kommt nicht nur im Mai frisch auf unsere Teller. Auch im Herbst kann noch einmal geerntet werden.

Mairüben bleiben ein bis zwei Wochen nach der Ernte im Kühlschrank frisch, es empfiehlt sich allerdings die Blätter vor der Lagerung zu entfernen.

*Wenn die Zutaten gerade Saison haben, findest Du diese in unserem Shop

Mairüben-Suppe

Himmel un Ääd Gemüse

250 g Mairübchen
100 g Kartoffeln
Etwas frischer Knoblauch
Etwas Petersilie

Gewürze:

Salz
Pfeffer

Weitere Zutaten:

2 EL Olivenöl
200 ml Sahne
Wasser

Zubereitung:

Zuerst Stängel und Blätter der Rübchen entfernen und die Knollen schälen. Rübchen in feine Würfel schneiden. Zwei Blätter zur Seite legen. Kartoffeln schälen und ebenso fein würfeln. Knoblauch fein in Ringe schneiden. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Rübchen und Kartoffeln hinzugeben und bei mittlerer Hitze unter Rühren leicht anbraten. Wenn die Würfel etwas angebraten sind, Knoblauch einstreuen.

Das Gemüse und der Knoblauch dürfen nicht braun werden. Gemüse salzen, pfeffern und mit Wasser auffüllen, bis die Würfel fast bedeckt sind. Bei geschlossenem Topf und kleiner Hitze so lange köcheln lassen, bis die Rübchen und Kartoffeln fast gar sind. Das dauert etwa 15 Minuten. Sahne unterrühren und die Suppe weitere fünf bis acht Minuten leicht köcheln lassen.
 
Die Suppe pürieren, nach Geschmack nochmals würzen. Zum Servieren die gewaschenen und in feine Streifchen geschnittenen Blätter mit gehackter Petersilie vermischen und auf die Suppe streuen.

Mairüben-Auflauf

Himmel un Ääd Gemüse

1 Mairübe
300 g Kartoffeln
2 Möhren

Gewürze:

Salz
Pfeffer
Muskat

Weitere Zutaten:

50 ml Gemüsebrühe
250 ml Milch
2 EL Butter
2 EL Weizenmehl
200 g geriebener Mozzarella

Zubereitung:

Zunächst die Mairübe, Kartoffeln und Karotten schälen und waschen. Das Gemüse in dünne Scheiben schneiden. Anschließend die Kartoffeln 20 Minuten in einem Topf mit Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für die Bechamelsauce die Butter in einem Topf schmelzen lassen. Das Mehl hinzugeben und unter Rühren anschwitzen lassen. Mit der Milch und Gemüsebrühe (auch pflanzliche eignet sich gut) ablöschen und unter ständigem Rühren zu einer glatten Sauce werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Nun eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten. Die Kartoffeln, die Mairübe sowie die Karotten in der Form abwechselnd schichten und im Anschluss gleichmäßig mit der Sauce übergießen. Geriebenen Käse auf dem Auflauf verteilen (auch leckere vegane Alternativen möglich) und für etwa 30 Minuten auf mittlerer Schiene im Ofen überbacken.