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DER PORREE – aus der Unterfamilie der Lauchgewächse

Porree war bis in die 70er Jahre die geläufigste Bezeichnung für das grün-weiße Gemüse, regional hatte er diverse Nennnamen, heute ist der gängigste Name Lauch. Bereits von alten Ägyptern und Römern wurde Lauch geschätzt. Ursprünglich entstammen heutige kultivierte Sorten wohl dem Ackerlauch aus dem Mittelmeerraum, der im Mittelalter seinen Weg weiter nach Mitteleuropa fand. Es handelt sich um eine zweijährige krautige Pflanze, die im Gegensatz zu ihrer Wildform keine Zwiebel ausbildet. Von Juni bis März hat er Saison, Hauptanbaugebiet in Deutschland ist Nordrhein-Westfalen. Unterschieden wird in Sommer-, Herbst- und Winterlauch. Das grün des Sommerlauchs ist relativ hell und der Schaft lange und dünn. Beim Winterlauch ist der Schaft dick und kurz, der grüne bis blaugrünen Teil fällt größer aus.

Klassisch kennt man Lauch in der Küche als Teil des Suppengrüns. Zudem findet er als Gemüse kalt und warm Verwendung. Der zarte Sommerlauch kann roh im Salat verwendet werden, ansonsten schmeckt er toll in Aufläufen, Quiches und Eintöpfen. Auch in Fischgerichten eignet er sich besonders gut, da er sich weniger dominant als eine Zwiebel zeigt. Lauch ist reich an Mineralstoffen, Vitamin C und K. Zudem enthält er viele schwefelhaltige ätherische Öle, die für seinen typischen Geschmack sorgen. Zuviel verzehrter Lauch kann ähnlich wie die ihm verwandte Zwiebel zu Blähungen führen. Häufig werden die grünen Teile der Pflanze entfernt, sie sind aber reicher an Beta-Carotin als der weiße Teil der Pflanze, weshalb sie unbedingt mitverzehrt werden sollten.

TIPP: Lauch ist häufig sehr sandig, am besten entfernt man die äußerste Schicht und schlitzt die Stange der Länge nach bis kurz vor der Wurzel auf. So kann man die einzelnen Lagen unter fließendem Wasser gut säubern. Kleingeschnittener Lauch lässt sich in einem kalten Wasserbad reinigen, der Sand sinkt dann auf den Boden ab.

Lauch/Porree-Pfannkuchen mit Pilzen

Zutaten

Für den Teig:
200 g Mehl
2 Eier (/Alternative)
Prise salz
Prise zucker
½ lauch
100 ml Wasser
100 ml milch

Für die Pilz-Sauce:

250-300 g Pilze
½ lauch
1-2 Zwieben
200 ml Sahne / vegane Alternative

Gewürze:
Pfeffer & Salz
Muskatnuss
Etwas Öl

Zubereitung:

Die Eier cremig aufschlagen, dann mit der Milch und dem Wasser verrühren. Nun Salz, Zucker und Mehl dazugeben und alles zu einem glatten Teig rühren. Den halben Lauch kleinschneide und darunter rühren. Etwas Butter oder Öl in eine auf mittlere Hitze erhitzte, beschichtete Pfanne geben. Dann 1-2 große Schöpfkellen Teig.

Parallel die Zwiebeln, Pilze und die andere Lauchhälfte kleinschneiden. Die Pilze in einer Pfanne anbraten bis diese eine goldene Färbung haben. Dann den Rest dazu geben und mit Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen würzen. Abschließend die Sahne dazugeben und auf niedriger Temperatur köcheln lassen.

Wahlweise kann die Pilz-Lauch-Sauce auch als Füllung für die Pfannkuchen verwendet werden, oder einfach als Beilage.