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DIE KARTOFFEL – aus der Familie der Nachtschattengewächse

Der Name Kartoffel leitet sich vom italienischen Wort für Trüffel ‚tartufolo’ ab, das wiederum dem lateinischen Wort ‚terrae tuber’ für Erdknolle entstammt. Bis ins 17. Jahrhundert wurde die Kartoffel Tartuffel genannt, heute hat sie den Beinamen Erdapfel. Der Nutzpflanze ihren Namen gebend bleiben die Knollen, die die krautartige Pflanze unterirdisch für ihre vegetative Vermehrung bildet. Das Kraut der Pflanze zeigt an, wann die Knollen erntereif sind. Ihren Ursprung hat die Kartoffel in Südamerika. Mit dem Schiff kam sie im späten 15. Jahrhundert nach Spanien und fand über Italien ihre weiteren Wege nach Europa. Seit dem 18. Jahrhundert gehört sie zu den europäischen Grundnahrungsmitteln.

Mittlerweile wird die Kartoffelpflanze weltweit angebaut, im Jahr 2018 waren es knapp 370 Tonnen – rund 7000 Sorten existieren. Wichtige Unterscheindungs-Merkmale sind der Erntezeitpunkt und die Struktur der Knolle. So existieren Früh- Mittelfrüh- und späte Sorten, die zur Haupterntezeit ab dem Spätsommer geerntet werden. Je weniger Wasser die Knolle enthält, desto mehliger und stärkereicher ist ihre Struktur.

Die Kartoffel findet auch als Futtermittel, zur Stärke- und Alkoholgewinnung und als Industrierohstoff Verwendung. Aus der heimischen Küche ist sie nur schwierig wegzudenken, dementsprechend vielfältig sind ihre Einsatzmöglichkeiten. Die Struktur bestimmt häufig, wofür die Knolle bestmöglich verwendet wird. Roh ist die Kartoffel ungenießbar, durch Kochen wird die Stärke aufgeschlossen und somit für den Körper verträglich. Am allerbesten schmecken Kartoffeln in sämtlichen Verbindungen mit fettreichen Lebensmitteln.

TIPP: am liebsten mag es die Kartoffel kühl, dunkel und trocken – gute Lagerorte sind Leinensäckchen oder Schuhkartons in der Vorratskammer oder im Schlafzimmer. Wenn noch Erde an den Kartoffeln ist, unbedingt an den Knollen belassen, sie bietet einen natürlichen Schutz. Bei Wärme- und Lichteinwirkung bilden Kartoffeln den giftigen Stoff Solanin, den man an grünlichen Färbungen erkennt. Ergrünte Kartoffeln sollten nicht mehr gegessen werden.

Rezeptvorschlag: Kartoffel-Rosenkohl-Gratin

Zutaten

250 g Rosenkohl
400 g Kartoffeln
1 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
200 ml Sahne /Soja-/Hafercuisin
Optional: geriebenen Käse

– für etwa 2 Personen –

Zubereitung:

Kartoffeln schälen und anschließend in Scheiben schneiden. Strunk und äußere Blätter vom Rosenkohl entfernen. Anschließend Rosenkohl abwaschen und trocken tupfen. Die Röschen halbieren und mit den Kartoffeln in eine Schüssel geben.

Zwiebeln fein hacken und die Hälfte der Zwiebel zusammen mit Thymian, Muskatnuss, Salz und Pfeffer unter den Rosenkohl und die Kartoffeln mischen. Sahne oder Soja-/Hafercuisin in einen Behälter geben, die Knoblauchzehe pressen oder hacken und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.

Die Kartoffelscheiben und den Rosenkohl schichten und die Flüssigkeit zwischen den Schichten verteilen.

Abschließend optional den Käse drüberstreuen und den Rest der Zwiebel. Den Ofen auf 180 °C vorheizen und das Gratin dann 30-40 Minuten in den Ofen schieben.

Gewürze:

Salz & Pfeffer
Etwas Paprika Pulver
Muskatnuss
Rosmarin frisch/trocken

 

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Super lecker

5,0 Benotung
4. Dezember 2020

Das perfekt Winter-/Herbstgericht. Sehr lecker. Gerade das Gemüse vorher noch in den Ofen zutun macht einen echten Unterschied.

Anonym