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AUBERGINEN – aus der Familie der Nachtschattengewächse

Die Aubergine zählt zu den Nachtschattengewächsen und gilt aus botanischer Sicht als Fruchtgemüse – eine Gemüseart, deren Früchte meist wenig Fruchtzucker enthalten und zum Verzehr geeignet sind. Wegen ihrer länglichen, rundlichen Form wird sie auch ‚Eierfrucht‘ genannt. Vergleicht man sie mit anderen beliebten Gemüsesorten wie Zitrusfrüchten, enthält die Aubergine wenig Vitamin C, hat aber dafür andere Qualitäten.

Verglichen mit anderen beliebten Gemüsesorten wie der Paprika oder Zitrusfrüchten enthält die Aubergine nur wenig Sie ist reich an verschiedenen Mineralien, die dem Körper helfen andere wichtige Stoffe besser aufnehmen zu können: Kalium unterstützt dein Nervensystem und Mangan ist ein wichtiger Enzymbestandteil. Zusätzlich hat sie mit 90 Prozent einen sehr hohen Wassergehalt.

Wichtig zu beachten ist, dass man die Frucht nicht roh verzehren und sich nach reifen Aubergine umschauen sollte. Die Unreife Frucht enthält Stoffe, die nicht gerade gut bekömmlich sind. Eine gute Aubergine sollte möglichst schwer und prall sein – das spricht für ihre Frische und eine angenehme Konsistenz. Ihre Schale sollte glänzen und auf sanften Druck sollte das weiße Fruchtfleisch leicht nachgeben.

Noch ein paar Tipps zur Lagerung, denn die empfindliche Aubergine ist zartbesaitet und eine kleine Frostbeule. Also ist das Gemüsefach im Kühlschrank tabu. Das feuchte Klima im Kühlschrank macht das Fruchtfleisch noch schwammiger und eher gummiartig. Stattdessen solltest Du sie kühl und trocken lagern, aber nicht zu lange, eher 1-4 Tage. Darüber hinaus ist die empfindliche Frucht eine Einzelgängerin, die den Kontakt zu anderem Obst und Gemüse lieber meidet. Neben Äpfeln, Bananen und Tomaten fühlt sie sich nicht besonders wohl, da sie Gase abgeben, die auch die Aubergine schneller reifen/ „altern“ lassen.

Rezeptvorschlag: Gefüllte Aubergine mit Couscous​

Himmel un Ääd Gemüse

1 Aubergine
1 Zwiebel
Ein halber Bund Petersilie

am besten nach Gefühl; im Folgenden nur Richtwerte

Weitere Zutaten:

2 EL Olivenöl
2 Zehen Knoblauch
1 EL Tomatenmark
100 g Couscous
150 g Joghurt oder Sojajoghurt

Zubereitung:

Zunächst den Ofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Die Aubergine putzen, waschen und längs halbieren. Dann mit einem Esslöffel die Aubergine aushöhlen und dabei etwa einen halben Zentimeter Rand stehen lassen. Die Auberginenhälften anschließend auf das Backblech legen, mit etwa 3 EL Öl bestreichen und mit Salz würzen. Im heißen Ofen ca. 25 Minuten backen.

Währenddessen das Auberginenfruchtfleisch klein würfeln. Die Zwiebel und eine Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Nun eine Pfanne mit etwas Olivenöl erhitzen und die Auberginenwürfel darin unter Wenden 5–6 Minuten goldbraun braten. Zwiebel, eine der beiden Knoblauchzehen und das Tomatenmark hinzugeben und kurz mitbraten. Mit Salz, Pfeffer und einem Teelöffel Kreuzkümmel abschmecken.

Nun den Couscous in eine große Schüssel geben und mit 1⁄4 l kochendem Salzwasser übergießen. Anschließend 5–10 Minuten quellen lassen. Inzwischen den Joghurt mit dem Rest des feingehackten Knoblauchs verrühren. Mit Salz und Pfeffer und etwas Zitrone abschmecken. Die Petersilie waschen und grob hacken. Zu guter Letzt die Auberginenwürfel mit dem Couscous vermengen und in die gebackenen Auberginenhälften füllen. Den Joghurt draufgeben und mit Petersilie anrichten.